Schlagwort-Archive: Zukunft

So ist Es.

Wenn ich nur darf, wenn ich soll,

aber nie kann, wenn ich will,

dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.

Wenn ich aber darf, wenn ich will,

dann mag ich auch, wenn ich soll,

und dann kann ich auch, wenn ich muss.

Denn schließlich:

Die Können sollen, müssen auch wollen dürfen.

Autor: Unbekannt

10.2015  (C) Christian L. 

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Immer wieder.

Du warst noch sehr weit entfernt von mir, doch ich war hin und weg. Mit deiner Gangart hast du mich neugierig gemacht. Solch eine Eleganz und mit einem ganz eigenen Rhythmus, so etwas Schönes, habe ich noch nie zuvor gesehen. Viel zu langsam verringerte sich die Entfernung zwischen uns, so langsam, dass ich einen schnelleren Gang einlegte. Es dauerte keine 2 Sekunden und ich wurde wieder langsamer. Bei einem schnelleren Schritt würde ich die Zeit verkürzen und deinen Anblick nicht so lange genießen können. Zielstrebig und mit sehr viel Eleganz nähertest du dich mir. Mein Herz schlug mit jedem Schritt von dir schneller und ich konnte es nicht erwarten, dir gegenüberzustehen. Nur was dann? Soll ich dich ansprechen? Zweifel mischten sich in meine Hoffnung, dich kennenzulernen. Meine Augen wichen in der ganzen Zeit nicht einmal von dir ab. Wie in Trance schaue ich dir zu, so intensiv, dass ich nicht bemerkte, wie mein Einkauf sich auf der Strasse verteilte, weil der Henkel meiner Einkaufstasche abriss. Als mir eine alte Dame half, meine Sachen aufzuheben, hast du dich daran beteiligt. Mit einem so unglaublich schönen Lächeln hast du mir eine Ersatztüte gereicht, dass ich immer nervöser wurde. Wie sich herausstellte, kannten sich die beiden Damen. Da meinte die alte Dame zu ihr, er steht auf dich. Sie fragte, woher sie es wüsste. Da lächelte die alte Dame über ihr ganzes Gesicht und meinte, so habe ich meinen Herbert kennengelernt. Beim Weitergehen sagte sie Gott sei Dank das heutzutage die Einkaufstüten immer noch reißen.

09.2015  (C) Christian L.


… nicht mehr alleine.

Wer sucht und findet, hat für „sich“ das Beste erreicht.

Wer nicht sucht, sondern gefunden wird

und dieses sich für ein selber richtig anfühlt,

erlebt das Optimum gemeinsam.

(C) 07,2015  Christian L.


Geduld.

 

Heute wir es knapp, mein Chef bestand auf Überstunden. (19:30Uhr) in zwei Stunden beginnt der Film. Vorher essen gehen, da wird wohl nichts draus. Doch wenn wir uns beeilen? Na ja, vielleicht doch. (20:17Uhr) Schatz ich bin da. Oh schön, doch schon so früh? Hörte ich aus dem Bad. Ähm, du bist noch nicht fertig? Wir wollten doch Los? Wie soll ich mich beeilen, wenn ich keine genaue Uhrzeit bekomme? Sorry Liebes, du weißt doch, mein Chef. Dann geh doch mit ihm ins Kino. Danke, das brauche ich jetzt auch nicht. So, erst mal umziehen und dann ab durch die Mitte. (20:43Uhr) fertig, und du? Einen Moment noch bin gleich da. Klappt ja besser als ich dachte. 20 Minuten Später. Das glaube ich nicht, nun sitz ich hier auf glühenden Kohlen und Madame ist immer noch nicht fertig. Schätzchen, wie sieht es aus? Bist du so weit? Natürlich bin sofort da.(21:12Uhr und 18 Sekunden) da klang ein Aufschrei aus dem Schlafzimmer. Oh nein, eine Laufmasche. Bin sofort bei dir, einen Augenblick noch. Egal gehen wir halt in die Nachtvorstellung. (21:25Uhr) es regte sich nichts im Schlafzimmer. Schatzi? Keine Antwort. Liebes? Nichts. Jetzt schau ich nach. Als ich die Schlafzimmertür öffnete, sah ich sie, völlig relaxt auf dem Bett liegen und Pralinen essen. Willst du mich verschaukeln? Fragte ich sie. In einem ruhigen Ton, mit einem unschuldigen Blick und einem tollen lächeln, sagte sie. Ja genau verbreite gekonnt Stress und Hektik. Der Termin fürs Kino ist erst Morgen.

© 07.2015 Christian L. 

 


Endzeit?

… o.k. du brauchst eine Auszeit, aber warum von unserer Ehe? Was gibt es über unsere bisherige Zeit zu überlegen? Alles ziehst du in Zweifel, da kommen auch mir Gedanken, die mir nicht schmecken. Habe ich etwas falsch gemacht? Offene Karten, so haben wir es immer gehalten. Vielleicht bin ich auch nicht mehr interessant für dich, da du alles von mir weißt. Du konntest immer auf mich zugreifen, weil ich für dich irgendwie gläsern war. Erreichbar und Gläsern also berechenbar, toll, jetzt merk ich es auch. Es heißt doch, wer sich rarmacht, macht sich beliebt. Nur habe ich mich immer so verhalten, dass keine Eifersucht aufkommt. Das scheint wohl auch falsch zu sein. Als wir uns kennenlernten, warst du neugierig auf alles, was mich betraf. Heute ist alles geregelt und verplant. Der nächste Gedanke macht mir Angst. Hast du dich vielleicht verliebt? Ausbrechen aus dem Alltag und Neues oder Interessantes erlebt. Gibt dir jemand anderes das Gefühl, begehrt zu sein? Daran darf ich gar nicht denken, verliere ich dich? Ist vielleicht schon so viel passiert, dass du nicht mehr zu unserem Leben zurück willst? Egal wie das ausgeht, ich liebe dich und es wird auch immer so sein. Traurig macht mich, dass es auf diese weise geschieht. Frauen, du kannst sie nicht verstehen und du kannst es ihnen meist nicht recht machen. Welche Chancen hat unsere Ehe noch?

© 06.2015 Christian L.


Was bleibt?

 

Ein großer Haufen Fotos, CDs, DVD, Eintrittskarten,

Urlaubsabrechnungen, Mitbringsel und vieles mehr.

Also passt mein ganzes Leben auf einen keinen Tisch?

Fotos, oder auch volle Fotoalben haben nur dann einen

Sinn, solange es Menschen gibt, die sich daran erinnern

oder ein eigenes Interesse haben. Von klein auf über die

Hochzeit, die Geburten bis hin zum heutigen Tag, alles

festgehalten. Und nun? War das alles? Soll das mein

Leben gewesen sein? Alles wertloser Plunder? Den

niemand gebrauchen kann oder haben will? Habe ich

denn mein Leben nicht gelebt?

 

Oder war da mehr?

Mit dem Foto meiner verstorbenen Hilde in der Hand

spürte ich meine Verzweiflung. Hilde, was mach ich

jetzt? Fragte ich, doch es war nur ein Ruf in die Stille.

Es war doch eigentlich ein tolles Leben, was wir hatten.

Bleibt denn nichts übrig?

Andere bauten sich Pyramiden oder Schlösser und wie

man sieht, sind solche Monumente auch dem Untergang

geweiht.

 

Diese Gedanken ließen mich nicht Los und es vergingen

Tage und Nächte. Wieder einmal am Grübeln, es war

später Nachmittag, da drang von der Hofmauer ein

Wehklagen zu mir herüber. Als ob sich ein Kind verletzt

hätte. Die Kleinen aus der Nachbarstraße sind über die

Mauer gestiegen und haben sich an den Kirschen, in

unserem Garten, schadlos gehalten. Deren Eltern trafen

mit mir gleichzeitig bei dem verletzten Kind ein. Als der

kleine Junge versorgt war und die Eltern sich wieder auf

den Heimweg machten ging auch ich zurück.

 

In diesem Moment wusste ich, was Übrig bleibt.

 

Ich rief die Kinder und ihre Eltern zurück und machte für

mich genau das Richtige. Ich erlaubte den Kindern mit

ihren Eltern bei mir so viele Kirschen zu pflücken, wie

sie wollten. Was sie dankend annahmen.

Zurück am Tisch und der Vergangenheit.

Da nahm ich das Foto meiner Hilde wieder auf und sagte

zu ihr mit einer gewissen Erleichterung. Warum soll ich

mir sorgen machen, was nach mir ist, wichtig ist, dass es

weiter geht. Wir haben unsere Zeit gehabt und unsere

Kinder gehen ihren Weg. Das, kann uns keiner nehmen.

 

© Christian L.

 

© Gisela E.


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