Schlagwort-Archive: Frauen

Immer wieder.

Du warst noch sehr weit entfernt von mir, doch ich war hin und weg. Mit deiner Gangart hast du mich neugierig gemacht. Solch eine Eleganz und mit einem ganz eigenen Rhythmus, so etwas Schönes, habe ich noch nie zuvor gesehen. Viel zu langsam verringerte sich die Entfernung zwischen uns, so langsam, dass ich einen schnelleren Gang einlegte. Es dauerte keine 2 Sekunden und ich wurde wieder langsamer. Bei einem schnelleren Schritt würde ich die Zeit verkürzen und deinen Anblick nicht so lange genießen können. Zielstrebig und mit sehr viel Eleganz nähertest du dich mir. Mein Herz schlug mit jedem Schritt von dir schneller und ich konnte es nicht erwarten, dir gegenüberzustehen. Nur was dann? Soll ich dich ansprechen? Zweifel mischten sich in meine Hoffnung, dich kennenzulernen. Meine Augen wichen in der ganzen Zeit nicht einmal von dir ab. Wie in Trance schaue ich dir zu, so intensiv, dass ich nicht bemerkte, wie mein Einkauf sich auf der Strasse verteilte, weil der Henkel meiner Einkaufstasche abriss. Als mir eine alte Dame half, meine Sachen aufzuheben, hast du dich daran beteiligt. Mit einem so unglaublich schönen Lächeln hast du mir eine Ersatztüte gereicht, dass ich immer nervöser wurde. Wie sich herausstellte, kannten sich die beiden Damen. Da meinte die alte Dame zu ihr, er steht auf dich. Sie fragte, woher sie es wüsste. Da lächelte die alte Dame über ihr ganzes Gesicht und meinte, so habe ich meinen Herbert kennengelernt. Beim Weitergehen sagte sie Gott sei Dank das heutzutage die Einkaufstüten immer noch reißen.

09.2015  (C) Christian L.


Art der Liebe.

Lieben ist keine Kunst, geliebt zu werden dagegen schon. Dich in meiner Nähe zu wissen ist, alles, was ich je wollte. Wann spüre ich dich am meisten? Immer dann, wenn du eben nicht direkt bei mir bist. Gemeint ist nicht, wenn ich sehe, was du alles für uns bzw. mich machst. Eher die Reaktion deiner Freunde, wenn ich nicht dabei bin, auf eurer Tour. Am Anfang schüttelten deine Freunde mit dem Kopf und konnten nicht verstehen, warum du an mich denkst. Sie meinten immer zu dir, schalte doch mal ab und genieße den Tag. Du sagtest daraufhin, ich genieße jeden Augenblick als währe er dabei. Die Vorstellung das Sie nicht an mich denken dürfe würde sie zerreißen. Deine Freunde sprachen mich darauf an, mit einer gewissen Skepsis warteten sie auf meine Reaktion. Ein Lächeln war alles, was mir in den Sinn kam, es ging mir eben genauso wie ihr. Nur dass ich meine Emotionen nicht im Gesicht mit mir herumtrage. Dennoch merken es auch meine Freunde, weil ich manches Mal mit den Gedanken leicht abwesend bin. Wo ich bin? Das ist doch wohl klar. Eben bei dir und das schon eine gefühlte Ewigkeit. O.K. wir sind zwar erst 7 Jahre, 3 Monate, 15 Stunden, 48 Minuten und 32 Sekunden zusammen. Aber wer zählt schon?

08.2015 (C) Christian L.

Und wieder einmal möchte ich mich bei Bastellieschen für das schöne Bild bedanken. Dankeschön


… nicht mehr alleine.

Wer sucht und findet, hat für „sich“ das Beste erreicht.

Wer nicht sucht, sondern gefunden wird

und dieses sich für ein selber richtig anfühlt,

erlebt das Optimum gemeinsam.

(C) 07,2015  Christian L.


Geduld.

 

Heute wir es knapp, mein Chef bestand auf Überstunden. (19:30Uhr) in zwei Stunden beginnt der Film. Vorher essen gehen, da wird wohl nichts draus. Doch wenn wir uns beeilen? Na ja, vielleicht doch. (20:17Uhr) Schatz ich bin da. Oh schön, doch schon so früh? Hörte ich aus dem Bad. Ähm, du bist noch nicht fertig? Wir wollten doch Los? Wie soll ich mich beeilen, wenn ich keine genaue Uhrzeit bekomme? Sorry Liebes, du weißt doch, mein Chef. Dann geh doch mit ihm ins Kino. Danke, das brauche ich jetzt auch nicht. So, erst mal umziehen und dann ab durch die Mitte. (20:43Uhr) fertig, und du? Einen Moment noch bin gleich da. Klappt ja besser als ich dachte. 20 Minuten Später. Das glaube ich nicht, nun sitz ich hier auf glühenden Kohlen und Madame ist immer noch nicht fertig. Schätzchen, wie sieht es aus? Bist du so weit? Natürlich bin sofort da.(21:12Uhr und 18 Sekunden) da klang ein Aufschrei aus dem Schlafzimmer. Oh nein, eine Laufmasche. Bin sofort bei dir, einen Augenblick noch. Egal gehen wir halt in die Nachtvorstellung. (21:25Uhr) es regte sich nichts im Schlafzimmer. Schatzi? Keine Antwort. Liebes? Nichts. Jetzt schau ich nach. Als ich die Schlafzimmertür öffnete, sah ich sie, völlig relaxt auf dem Bett liegen und Pralinen essen. Willst du mich verschaukeln? Fragte ich sie. In einem ruhigen Ton, mit einem unschuldigen Blick und einem tollen lächeln, sagte sie. Ja genau verbreite gekonnt Stress und Hektik. Der Termin fürs Kino ist erst Morgen.

© 07.2015 Christian L. 

 


Endzeit?

… o.k. du brauchst eine Auszeit, aber warum von unserer Ehe? Was gibt es über unsere bisherige Zeit zu überlegen? Alles ziehst du in Zweifel, da kommen auch mir Gedanken, die mir nicht schmecken. Habe ich etwas falsch gemacht? Offene Karten, so haben wir es immer gehalten. Vielleicht bin ich auch nicht mehr interessant für dich, da du alles von mir weißt. Du konntest immer auf mich zugreifen, weil ich für dich irgendwie gläsern war. Erreichbar und Gläsern also berechenbar, toll, jetzt merk ich es auch. Es heißt doch, wer sich rarmacht, macht sich beliebt. Nur habe ich mich immer so verhalten, dass keine Eifersucht aufkommt. Das scheint wohl auch falsch zu sein. Als wir uns kennenlernten, warst du neugierig auf alles, was mich betraf. Heute ist alles geregelt und verplant. Der nächste Gedanke macht mir Angst. Hast du dich vielleicht verliebt? Ausbrechen aus dem Alltag und Neues oder Interessantes erlebt. Gibt dir jemand anderes das Gefühl, begehrt zu sein? Daran darf ich gar nicht denken, verliere ich dich? Ist vielleicht schon so viel passiert, dass du nicht mehr zu unserem Leben zurück willst? Egal wie das ausgeht, ich liebe dich und es wird auch immer so sein. Traurig macht mich, dass es auf diese weise geschieht. Frauen, du kannst sie nicht verstehen und du kannst es ihnen meist nicht recht machen. Welche Chancen hat unsere Ehe noch?

© 06.2015 Christian L.


Der letzte Tanz der Nacht.

Ach nee, heute habe ich keine Lust raus zu gehen. Man

 kann es leid werden, immer diese Fleischbeschauung.

 Sind neue Frauen da? Wer ist überhaupt gekommen?

Doch die meisten Frauen sind doch sowieso nicht frei.

 Entweder haben sie gerade eine Beziehung beendet oder

sie sind schon sehr lange alleine. Einigen Frauen toben

sich nur aus und sind nicht auf der Suche nach einem

Partner. Ja, ich habe mich von Freunden überzeugen

lassen. Mit den Worten, heute wird es anders sein.

Warum nicht, gehen wir tanzen. Alles ist, in den

ersten zwei Stunden, so abgelaufen, wie ich es mir

vorgestellt habe, bis auf eine Ausnahme.

Da hinten im Eck sitzt eine Frau, die immer wieder zu

mir rüber schaut. Wow, sie sieht echt toll aus, nur

bei solch einer Frau habe ich keine Chance.Da stand

sie auf und kam schnurstracks auf mich zu.

Meine Hände fingen an zu schwitzen, und im Gedanken

 immer nur „hoffentlich geht sie jetzt nicht nach Hause“.

 Sie ging an mir vorbei und der Windhauch wehte ihr

 Parfüm in meine Richtung. Dafür das Ich ihr begegnet

 bin hat sich dieser Abend gelohnt. Den ganzen Abend

 über schauten wir uns aus der Distanz an. Keiner von

 uns traute sich, oder kam auf die Idee, den anderen

 anzusprechen. Einige Stunden später sagte der DJ, ihr

 Wart ein super Publikum und nun das letzte Lied.

 Kommt gut nach Hause und bis bald. Die Musik begann

 und keiner ging auf die Tanzfläche. Ich wollte gerade

 gehen, da tippe sie mir auf die Schulter und fragte „willst

 du tanzen“? Überglücklich ging ich mit und wir tanzten

 den letzten Tanz der Nacht.

 04.2014 (C) Christian L.

Dieses Video hat mir freundlicher weise Schutzengel51

zur Einbindung auf meiner Seite bei WP zur

Verfügung gestellt.

Vielen dank Schutzengel51.

 

 


BeastBloggerin

Mein Leben. Vom ersten Hund, über Liebeskummer bis hin zu meiner Reise nach Kanada ist hier alles mit dabei

Ursulaortmann's Blog

Für die Freundschaft von zweien ist die Geduld von einem nötig. Indisches Sprichwort

DER Weg zum MenschSEIN in Freiheit und SELBSTbestimmung - Die Lösung ist da, nun muss der Weg nur noch gegangen werden. - Wer geht mit?

bewusstscout alexander schRöpfer - Ich gehe DEN Weg zum MenschSEIN in Freiheit und Selbstbestimmung, weil ich diesen im Hier und Jetzt als meinen erkannt habe. Was ich auf meinem Weg erfahre, beschreibe ich hier in diesem BewusstSCOUT Blog. Alle Beiträge beginnen mit: DER Weg zum MenschSEIN,

Gedanken-Reich

...alles was mein Herz bewegt...

waldwolfblog

Lebenserinnerungen

Angie0001's Blog

Angie´s Space

Foto Gedichtsband

http://gageier.wordpress.com

technische Innovation ganz praktisch

Gedanken wie Innovationen entstehen und wie man das fördern kann

Der wohlgeformte Hintern

Eine kontroverse, bisweilen moralische Diskussion über Schönheit. Eine nicht ganz wissenschaftliche Betrachtung. Fotografien von Schönheit, wie ich sie sehe.

Das Leben - bunt wie ein Regenbogen

Ist es schlimm anders zu sein?' 'Es ist schlimm, sich zu zwingen, wie die anderen zu sein. Es ist schlimm, wie die anderen sein zu wollen, weil das bedeutet, der Natur Gewalt anzutun, den Gesetzen Gottes zuwiderzuhandeln, der in allen Wäldern der Welt kein Blatt geschaffen hat, das dem anderen gleicht. Paulo Coelho

Sophieleben

"Ich hätte einen kürzeren Brief geschrieben, aber dazu hatte ich keine Zeit."

BROKEN GAIA

chaotisch • paar Texte • paar Bilder • bisschen meins • bisschen geklaut

Im Gedenken an die Opfer der Agenda 2010

www.Die-Opfer-der-Agenda-2010.de

Gianni Troia Music News

jah love is live forever . Gianni Troia

%d Bloggern gefällt das: