Archiv des Autors: Lebensart

Über Lebensart

Interessiert an unserem gemeinsamen Leben. Ich bin gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Rassismus und Sozialabbau. Ich bin für Eigenverantwortung, Pflichtbewusstsein, Toleranz und ein Leben in Würde für alle Menschen.

…immer nur Du.

Weinen


Warum?

09.04.17 - 1.png

Dankeschön Stephanie J. für diesen so treffenden Spruch

und die Erlaubnis, dieses hier Posten zu dürfen.

 

 


… und das mir!

Es trifft Dich unvorbereitet aus heiterem Himmel. In diesem Moment ist es schon zu spät, man kann und will sich auch nicht dagegen wehren. Warum jetzt? Fehlt mir was? Oder war man innerlich auf der Suche nach dem was man vermisst? Ich nahm immer an, dass mein Leben, so wie es ist, gut ist! Und dann das. Ein Gefühl der Neugier, Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch. Ein Gefühl der Sehnsucht und ein Leben mit der Person, die das alles verursacht hat. Doch hat diese Person das alles ausgelöst, oder haben sich nur Deine innigsten Wünsche das nur eingebildet? Es ist denkbar, dass man unbewusst manipuliert wurde, wofür man nichts kann. Doch ist es die eigene Chemie, die in dem Moment reagiert. Also eigene Entscheidung oder fremd gesteuert? Ich nehme an, es liegt an allen Einflüssen, denen man ausgesetzt ist, Eigenes dazutun, genauso wie die Fremdeinwirkung.

Da stellt sich auch schon die nächste Frage. Gibt es ein Alter, in dem man geschützt ist, und es einem nicht mehr passiert?  Wenn man sich die Welt anschaut, hat sich diese Frage wohl schon selbst beantwortet. Ganz klar nein. Die genetische Struktur gibt das evolutionäre Verhalten vor, denn gäbe es ein Mittel, wären wir schon ausgestorben.

Dann muss ich also immer mit einer solchen Situation rechen und gewappnet sein.

Sorry, aber vor dem Verlieben und Lieben, kann man nicht gewappnet sein. Was man nur machen kann, ist sich dieser Situation stellen, oder lange genug warten, bis es sich relativiert hat. Allerdings sollte man für den zweiten Fall, viel Zeit einräumen. Des Weiteren kann man es auch irgendwann bereuen, wie so viele Dinge, die man in seinem Leben nicht gemacht hat.

Heutzutage halten Ehen nur sehr selten ein Leben lang, weil sich viele für Ihr Abenteuer Endscheiden.

Nur wenn Ihr euch dafür entscheidet, dann ist nichts mehr wie vorher.

Also viel Glück und behaltet die Nerven, denn nicht jedes Abenteuer ist es wert, gelebt zu werden.

© Christian L. 4.2017


Spiegel

Spiegel2


Der Mensch

Der_Mensch


Schnuffel

 

Schnuffel

Am 29.3.2017 ist unser Schnuffel, friedlich um 19:21Uhr für immer eingeschlafen.

Ich werde dich vermissen.

Ruhe in Frieden.

 

 

Hier geht es zu seiner Home Page:

 

 

 

 

 

 

 


So ist Es.

Wenn ich nur darf, wenn ich soll,

aber nie kann, wenn ich will,

dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.

Wenn ich aber darf, wenn ich will,

dann mag ich auch, wenn ich soll,

und dann kann ich auch, wenn ich muss.

Denn schließlich:

Die Können sollen, müssen auch wollen dürfen.

Autor: Unbekannt

10.2015  (C) Christian L. 


Immer wieder.

Du warst noch sehr weit entfernt von mir, doch ich war hin und weg. Mit deiner Gangart hast du mich neugierig gemacht. Solch eine Eleganz und mit einem ganz eigenen Rhythmus, so etwas Schönes, habe ich noch nie zuvor gesehen. Viel zu langsam verringerte sich die Entfernung zwischen uns, so langsam, dass ich einen schnelleren Gang einlegte. Es dauerte keine 2 Sekunden und ich wurde wieder langsamer. Bei einem schnelleren Schritt würde ich die Zeit verkürzen und deinen Anblick nicht so lange genießen können. Zielstrebig und mit sehr viel Eleganz nähertest du dich mir. Mein Herz schlug mit jedem Schritt von dir schneller und ich konnte es nicht erwarten, dir gegenüberzustehen. Nur was dann? Soll ich dich ansprechen? Zweifel mischten sich in meine Hoffnung, dich kennenzulernen. Meine Augen wichen in der ganzen Zeit nicht einmal von dir ab. Wie in Trance schaue ich dir zu, so intensiv, dass ich nicht bemerkte, wie mein Einkauf sich auf der Strasse verteilte, weil der Henkel meiner Einkaufstasche abriss. Als mir eine alte Dame half, meine Sachen aufzuheben, hast du dich daran beteiligt. Mit einem so unglaublich schönen Lächeln hast du mir eine Ersatztüte gereicht, dass ich immer nervöser wurde. Wie sich herausstellte, kannten sich die beiden Damen. Da meinte die alte Dame zu ihr, er steht auf dich. Sie fragte, woher sie es wüsste. Da lächelte die alte Dame über ihr ganzes Gesicht und meinte, so habe ich meinen Herbert kennengelernt. Beim Weitergehen sagte sie Gott sei Dank das heutzutage die Einkaufstüten immer noch reißen.

09.2015  (C) Christian L.


Art der Liebe.

Lieben ist keine Kunst, geliebt zu werden dagegen schon. Dich in meiner Nähe zu wissen ist, alles, was ich je wollte. Wann spüre ich dich am meisten? Immer dann, wenn du eben nicht direkt bei mir bist. Gemeint ist nicht, wenn ich sehe, was du alles für uns bzw. mich machst. Eher die Reaktion deiner Freunde, wenn ich nicht dabei bin, auf eurer Tour. Am Anfang schüttelten deine Freunde mit dem Kopf und konnten nicht verstehen, warum du an mich denkst. Sie meinten immer zu dir, schalte doch mal ab und genieße den Tag. Du sagtest daraufhin, ich genieße jeden Augenblick als währe er dabei. Die Vorstellung das Sie nicht an mich denken dürfe würde sie zerreißen. Deine Freunde sprachen mich darauf an, mit einer gewissen Skepsis warteten sie auf meine Reaktion. Ein Lächeln war alles, was mir in den Sinn kam, es ging mir eben genauso wie ihr. Nur dass ich meine Emotionen nicht im Gesicht mit mir herumtrage. Dennoch merken es auch meine Freunde, weil ich manches Mal mit den Gedanken leicht abwesend bin. Wo ich bin? Das ist doch wohl klar. Eben bei dir und das schon eine gefühlte Ewigkeit. O.K. wir sind zwar erst 7 Jahre, 3 Monate, 15 Stunden, 48 Minuten und 32 Sekunden zusammen. Aber wer zählt schon?

08.2015 (C) Christian L.

Und wieder einmal möchte ich mich bei Bastellieschen für das schöne Bild bedanken. Dankeschön


… nicht mehr alleine.

Wer sucht und findet, hat für „sich“ das Beste erreicht.

Wer nicht sucht, sondern gefunden wird

und dieses sich für ein selber richtig anfühlt,

erlebt das Optimum gemeinsam.

(C) 07,2015  Christian L.


Geduld.

 

Heute wir es knapp, mein Chef bestand auf Überstunden. (19:30Uhr) in zwei Stunden beginnt der Film. Vorher essen gehen, da wird wohl nichts draus. Doch wenn wir uns beeilen? Na ja, vielleicht doch. (20:17Uhr) Schatz ich bin da. Oh schön, doch schon so früh? Hörte ich aus dem Bad. Ähm, du bist noch nicht fertig? Wir wollten doch Los? Wie soll ich mich beeilen, wenn ich keine genaue Uhrzeit bekomme? Sorry Liebes, du weißt doch, mein Chef. Dann geh doch mit ihm ins Kino. Danke, das brauche ich jetzt auch nicht. So, erst mal umziehen und dann ab durch die Mitte. (20:43Uhr) fertig, und du? Einen Moment noch bin gleich da. Klappt ja besser als ich dachte. 20 Minuten Später. Das glaube ich nicht, nun sitz ich hier auf glühenden Kohlen und Madame ist immer noch nicht fertig. Schätzchen, wie sieht es aus? Bist du so weit? Natürlich bin sofort da.(21:12Uhr und 18 Sekunden) da klang ein Aufschrei aus dem Schlafzimmer. Oh nein, eine Laufmasche. Bin sofort bei dir, einen Augenblick noch. Egal gehen wir halt in die Nachtvorstellung. (21:25Uhr) es regte sich nichts im Schlafzimmer. Schatzi? Keine Antwort. Liebes? Nichts. Jetzt schau ich nach. Als ich die Schlafzimmertür öffnete, sah ich sie, völlig relaxt auf dem Bett liegen und Pralinen essen. Willst du mich verschaukeln? Fragte ich sie. In einem ruhigen Ton, mit einem unschuldigen Blick und einem tollen lächeln, sagte sie. Ja genau verbreite gekonnt Stress und Hektik. Der Termin fürs Kino ist erst Morgen.

© 07.2015 Christian L. 

 


Endzeit?

… o.k. du brauchst eine Auszeit, aber warum von unserer Ehe? Was gibt es über unsere bisherige Zeit zu überlegen? Alles ziehst du in Zweifel, da kommen auch mir Gedanken, die mir nicht schmecken. Habe ich etwas falsch gemacht? Offene Karten, so haben wir es immer gehalten. Vielleicht bin ich auch nicht mehr interessant für dich, da du alles von mir weißt. Du konntest immer auf mich zugreifen, weil ich für dich irgendwie gläsern war. Erreichbar und Gläsern also berechenbar, toll, jetzt merk ich es auch. Es heißt doch, wer sich rarmacht, macht sich beliebt. Nur habe ich mich immer so verhalten, dass keine Eifersucht aufkommt. Das scheint wohl auch falsch zu sein. Als wir uns kennenlernten, warst du neugierig auf alles, was mich betraf. Heute ist alles geregelt und verplant. Der nächste Gedanke macht mir Angst. Hast du dich vielleicht verliebt? Ausbrechen aus dem Alltag und Neues oder Interessantes erlebt. Gibt dir jemand anderes das Gefühl, begehrt zu sein? Daran darf ich gar nicht denken, verliere ich dich? Ist vielleicht schon so viel passiert, dass du nicht mehr zu unserem Leben zurück willst? Egal wie das ausgeht, ich liebe dich und es wird auch immer so sein. Traurig macht mich, dass es auf diese weise geschieht. Frauen, du kannst sie nicht verstehen und du kannst es ihnen meist nicht recht machen. Welche Chancen hat unsere Ehe noch?

© 06.2015 Christian L.


Sehnsucht.

Wie gerne wäre ich jetzt bei dir. Mit geschlossenen Augen

deine Nähe spüren, und im gleichen Moment deinen Duft

war nehmen. Deinen Atem an meinem Hals spüren und

dich zärtlich festhalten. Diese Sehnsucht, nach unserem

Herz an Herz Gefühl, raubt mir unendlich viel Kraft.

In diesen, sehr verzweifelten, Stunden schöpfe ich

Kraft, mit einem Foto von dir. Es ist nicht irgendein

Foto, sondern das eine richtige, echte Foto von dir. Bei

einer Fotosafari sah ich dich durch das Okular der

Kamera und du lächeltest durch Zufall in meine Kamera.

Unsere erste Begegnung, unser erster Blick und um mich

war es geschehen. Mit sehr viel Anstrengungen und einer

gefühlten Ewigkeit an Zeit haben wir

zueinandergefunden.Jedes Mal wenn ich aus

betrieblichen Gründen von dir getrennt bin, habe ich

dieses Gefühl und verzehre mich nach dir. Vielleicht

sollte ich dir dieses gar nicht schreiben.Doch ich stehe

zu allem, was uns ausmacht, und zu dir sowieso.

(C) 06.2015 Christian L.


Was bleibt?

 

Ein großer Haufen Fotos, CDs, DVD, Eintrittskarten,

Urlaubsabrechnungen, Mitbringsel und vieles mehr.

Also passt mein ganzes Leben auf einen keinen Tisch?

Fotos, oder auch volle Fotoalben haben nur dann einen

Sinn, solange es Menschen gibt, die sich daran erinnern

oder ein eigenes Interesse haben. Von klein auf über die

Hochzeit, die Geburten bis hin zum heutigen Tag, alles

festgehalten. Und nun? War das alles? Soll das mein

Leben gewesen sein? Alles wertloser Plunder? Den

niemand gebrauchen kann oder haben will? Habe ich

denn mein Leben nicht gelebt?

 

Oder war da mehr?

Mit dem Foto meiner verstorbenen Hilde in der Hand

spürte ich meine Verzweiflung. Hilde, was mach ich

jetzt? Fragte ich, doch es war nur ein Ruf in die Stille.

Es war doch eigentlich ein tolles Leben, was wir hatten.

Bleibt denn nichts übrig?

Andere bauten sich Pyramiden oder Schlösser und wie

man sieht, sind solche Monumente auch dem Untergang

geweiht.

 

Diese Gedanken ließen mich nicht Los und es vergingen

Tage und Nächte. Wieder einmal am Grübeln, es war

später Nachmittag, da drang von der Hofmauer ein

Wehklagen zu mir herüber. Als ob sich ein Kind verletzt

hätte. Die Kleinen aus der Nachbarstraße sind über die

Mauer gestiegen und haben sich an den Kirschen, in

unserem Garten, schadlos gehalten. Deren Eltern trafen

mit mir gleichzeitig bei dem verletzten Kind ein. Als der

kleine Junge versorgt war und die Eltern sich wieder auf

den Heimweg machten ging auch ich zurück.

 

In diesem Moment wusste ich, was Übrig bleibt.

 

Ich rief die Kinder und ihre Eltern zurück und machte für

mich genau das Richtige. Ich erlaubte den Kindern mit

ihren Eltern bei mir so viele Kirschen zu pflücken, wie

sie wollten. Was sie dankend annahmen.

Zurück am Tisch und der Vergangenheit.

Da nahm ich das Foto meiner Hilde wieder auf und sagte

zu ihr mit einer gewissen Erleichterung. Warum soll ich

mir sorgen machen, was nach mir ist, wichtig ist, dass es

weiter geht. Wir haben unsere Zeit gehabt und unsere

Kinder gehen ihren Weg. Das, kann uns keiner nehmen.

 

© Christian L.

 

© Gisela E.


Wofür?

 

Samstagabend 21:30 Uhr, ein wirklich milder Abend

heute und setzte meinen Spaziergang durch die

Innenstadt fort. Bei der Kinderboutique sah ich sie

stehen, Marion? Ja klar, das ist doch die Marion und

ging auf sie zu. Auf dem Weg zu ihr sah ich, wie sie sich

ihre Tränen wegwischte. Aus der Distanz konnte ich

auch Frauenaufreißer Willi sehen, wie er auf Marion

zusteuerte. Kaum war er bei ihr angekommen, bedrängte

er sie mit seiner selbst verliebten Art, wie immer, ohne zu

merken, dass sie ein Problem hat. Kurz bevor ich bei

ihren angekommen bin, rief ich den Willi zu mir. Leicht

klagend, ich würde ihn stören, kam er doch. Nachdem ich

ihm erklärte das mit der Marion etwas nicht stimmte

ging er weiter. Marion was ist Los? Fragte ich ganz

ruhig. Du rührtest dich nicht und ich fragte noch mal,

Marion was hast du? Um diese Uhrzeit habe ich dich

noch nie in der Stadt gesehen. Dann legte ich meine

Hand auf ihren Arm und du hast dich fürchterlich

erschrocken. Als du wortlos festgestellt hast, wer ich

war, drehtest du dich weg und weintest leise weiter. He

Marion, was ist denn mit dir? Wiederholte ich, und es

kam keine Reaktion von ihr. Nach einer Weile nahmst

du mich in den Arm und fingst an zu erzählen. Oh Bernd,

alles, was man macht ist, falsch. Sie zu unterbrechen

traute ich mich nicht. Sie gab selten Mal, was

Persönliches von sich und ihrer Situation preis. Er

schwor mir das, er mich liebt und ist zu einer anderen

gezogen. Ohne Erklärung und ohne Rücksicht auf unsere

Kinder. Was soll jetzt werden? Wie soll ich das nur den

Kindern beibringen? Moment mal, wo sind den deine

Kids? Mit tiefen Schluchzern sagst du, sie sind bei

meinen Eltern. Es ist alles so sinnlos, alles so! Dass ihr

Kinder habt, ist also falsch? Warum Kinder in die Welt

setzen, wenn man sich irgendwann trennt. Ach Quatsch,

las eure Kinder aus dem Spiel, sie können doch nichts

dafür. Und außerdem brauchen diese Racker, dich jetzt

erst recht. Weist du was? Wir gehen jetzt erst einmal

nach Hause und reden über alles, dann werden wir

sehen, wie es weiter geht.

 

        © 07.2014 Christian L.

Ein herzliches Dankeschön an Bastellieschen (Gisela E.) für diese schönen Bilder, die ich hier auf meiner HP benutzen darf.


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